Manuelle Therapie:

Bei eingeschränkter Gelenkbeweglichkeit z.B. bei Arthrose, nach Knochenbrüchen, Bänderrissen etc.
oder bei schmerzhafter Schulter kann durch Manuelle Therapie die Beweglichkeit wieder verbessert
und Schmerzen beseitigt werden.

Manualtherapeuten müssen eine umfangreiche Fortbildungsmaßnahme absolvieren, und eine Prüfung
ablegen, nur dann erhalten Sie ein Zertifikat, das Sie berechtigt diese Therapieform durchzuführen.



Lymphdrainage

Bei Schwellungen der Arme und Beine z.B. nach Operationen oder anderen Erkrankungen, kann
mittels Lymphdrainage die Flüssigkeit aus dem Gewebe herausgebracht werden, die geschwollenen
Arme und Beine werden wieder dünner und beweglicher.

Auch hierfür bedarf es einer eigenen Fortbildung, die es dem Therapeuten nach bestandener Prüfung
gestattet Lymphdrainagen beim Patienten vorzunehmen.



Neurologische Krankengymnastik nach Bobath

Nach Schlaganfällen, Querschnittslähmungen ,bei Multipler Sklerose und anderen neurologischen
Erkrankungen sind oft große Bezirke des Körpers gelähmt. Der Mensch muss neu lernen, sich zu
bewegen, „wieder aufstehen“, und mit den ihm verbliebenen Funktionen zurecht zukommen.

Der Bobaththerapeut ist bemüht die Schwierigkeiten des Patienten zu erkennen und mit ihm
zusammen Wege zu finden, wie man sich ökonomischer und besser bewegen kann.
Im Vordergrund steht hier das Erlernen des freien Stehens oder des Laufens, aber auch die
Funktion der Arme und der Hände. Der Bobaththerapeut sucht immer die Zusammenarbeit mit
anderen Therapeuten (Ergotherapeut, Logopäde, Pflegepersonen und Angehörige).
Nur so lässt sich auf Dauer für den betroffenen Patienten etwas erreichen.

Bobaththerapeuten absolvieren umfangreiche Fortbildungsmaßnahmen und müssen Ihre erlernten
Kenntnisse in schriftlicher und praktischer Prüfung am Patienten nachweisen.